
Dirk Dautzenberg, eigentlich Wilhelm Dietrich Dautzenberg, war ein deutscher Schauspieler, Hörspielsprecher und Theaterregisseur.
Nach der Mittleren Reife absolvierte Dautzenberg seine Schauspielausbildung an der Immermann-Schauspielschule in Düsseldorf und besuchte zusätzlich von 1943 bis 1945 die Hessische Landesmusikschule in Darmstadt. Auf sein erstes Bühnenengagement in Herford folgten Theaterstationen auf verschiedenen Bühnen, dabei agierte Dautzenberg nicht nur als Schauspieler, sondern führte auch oft Regie.
1955 gab Dautzenberg in Die Mädels vom Immenhof sein Spielfilmdebüt.
Ab 1960 wirkte Dautzenberg, der bisweilen im Ruhrgebietsdialekt sprach, in zahlreichen Fernsehproduktionen mit, daneben hatte er zahlreiche Gastauftritte in Fernsehserien wie Derrick, Der Alte, Der Forellenhof, Stahlnetz, Tatort und Der Kommissar. Besondere Popularität erlangte Dautzenberg als Butler Parker in der gleichnamigen Krimiserie nach Romanen von Günter Dönges.
Seit 1952 war er auch als Hörspielsprecher bei verschiedenen deutschen Rundfunksendern, wie dem SWF, dem HR und dem WDR häufig im Einsatz. Anfänglich waren es zumeist Nebenfiguren, denen er seine Stimme lieh. In den späteren Jahren sprach er meistens eine der Hauptrollen.
Weitere Filmografie
- Eine Nacht im Grandhotel (2008)
- Der Solist - Kuriertag (2003)
- Klinikum Berlin Mitte – Leben in Bereitschaft (2000)
- Die Cleveren (1998)
- Alphateam – Die Lebensretter im OP (1997)
- Der Coup (1997)
- Haus der Vergeltung (1997)
- Bruder Esel (1996)
- Unser Charly (1995)
- Zwischen Tag und Nacht (1995)
- Kein Pardon (1993)
- Freunde fürs Leben (1992)
- Siebenbirken (1992)
- Einer stirbt bestimmt (1992)
- Unsere Hagenbecks (1991)
- Der Millionenerbe (1990)
- Wer zu spät kommt – Das Politbüro erlebt die deutsche Revolution (1990)
- Justitias kleine Fische (1988)
- Die Männer vom K3 (1988)
- Sommer in Lesmona (1988)
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